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La Resistance

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Deadly T., Bütti, Bomba Big B von Anarchist Academy, Callya, Chaoze One, Shana Supreme & Latimo von Meditias, Lotta C, Asya, Rossi & DJ Ravon Microphone Mafia

„La Résistance“ ist ein überregionaler Zusammenschluss von deutschen Rapperinnen und Rappern zu einer neuen Crew. Die elf Musiker supporteten sich jahrelang gegenseitig in unzähligen gemeinsamen Konzerten und Jams, in allen denkbaren Formationen. So ist das Album lediglich die logische Konsequenz musikalische Synergien, die auf der Bühne entstanden, weiterzuentwickeln und auf einer Scheibe zu bannen. Gemeinsam wurden Texte geschrieben, Beats gepickt, Songs produziert und Tracks gefeilt. Das Resultat ist ein vielseitiger und dem Wortsinn alle Ehre machender Longplayer samt einer Live-Show, die sich gewaschen hat.

La Résistance ist ein generationenübergreifendes Projekt. Im Hip Hop heißt das “old school” trifft “new school”. Der Oldschooler Kutlu Yurtseven (Microphone Mafia) hält die Truppe zusammen und organisiert ihre Tourneen. Wie viele von ihnen engagiert Yurtseven sich in sozialen Projekten, geht dorthin, wo es weh tut. Beispielsweise bringt er seine zwanzigjährige Bühnenerfahrung ein, um Jugendliche mit Migrationshintergrund dazuzubringen, verstockte Stummheit in Rap laut werden zu lassen.

Es ist eine kämpferische, eine politische Platte, […] die das Gefühl von ›Du bist nicht allein‹ entstehen lassen und vermitteln soll; dass es sich trotz allem lohnt zu kämpfen.” Wie Asya sagt, geht es “La Résistance” darum, “dass die Menschen endlich ihren Arsch bewegen. Dass sie aufstehen, ihre Meinung sagen.”

Der Sound von La Résistance ist differenziert, umfasst unterschiedliche Klangfarben, laute und leise Töne. Das Themenspektrum reicht von kritisch eingefangenen Alltagssituationen bis zur Todeserfahrung, von der Revolution bis zum politischen und persönlichen Verlust. Es ist ihr Widerstandsgeist, der die Bandmitglieder eint. La Résistance steht für Conscious Rap. Politische Rapmusik, die ein neues Sprachbewusstsein propagiert und den unbewussten oder ganz offenen Rassismen des Mainstream-HipHop den Kampf ansagt. Rapper Asya erklärt den Begriff in einem Interview wie folgt: “Es bedeutet, sich seiner Botschaft bewusst zu sein und flache sexistische, homophobe oder rassistische Attitüden zu meiden. Man gibt eine Lebenseinstellung wieder und versucht dabei die Menschen zu bewegen. Nicht nur auf den ›Style‹ zu achten. Nicht Hauptsache Doppelreime und scheiß auf den Inhalt. Das kann sich der Punker ebenso anhören wie der Student oder der Hans Peter von nebenan.“

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